Rimpar - Maidbronn - Gramschatz

2009_06_ramsauer_portraetDr. Peter Ramsauer MdB , Vorsitzender der CSU-Landesgruppe im deutschen Bundestag besuchte am Dienstag nach dem Pfingstwochenende, mit Paul Lehrieder MdB dessen Bundestagswahlkreis.

Im Schlossmühlkindergarten in Rimpar begrüßte uns die charmante Leiterin, Frau Jutta Bedner. Herr Dr. Ramsauer kann auf reiche Kindergartenerfahrung zurückblicken. Die Begehung begann der Vater von vier Kindern im Alter von 10 bis 18 Jahren im Kindergarten also nicht auf fremdem Terrain.

Gefördert wird die energetische Sanierung des Schloßmühlkindergartens im Rahmen des Konjunkturpaktes II mit 371.700 Euro bei Gesamtkosten von 447.000 Euro.

Details erklärten der 1. Bürgermeister, Herr Burkard Losert und die Fachplaner für Hochbau, Claus Arnold sowie für die Gebäudetechnik, Herr Otmar Köberlein bzgl. der geplanten Sanierungsmaßnahme, die mit über 50%iger Energieeinsparung nachhaltig Nutzen für die Umwelt und den Geldbeutel der Gemeinde stiftet. Unterstützt wurde der Bürgermeister vom Landrat, Herrn Eberhard Nuß sowie von zahlreichen Kreisräten, die sich die Gelegenheit dieser Begegnung nicht entgehen ließen. Als Rimparer Kreisrätin nahm Frau Ulrike Haase teil. Seitens der Gemeinderäte sind Frau Gertrud Grömling und der Vorsitzende der CSU-Fraktion, Herr Bernhard Weidner der Einladung gefolgt.

In der anschliessenden Besprechung im Rittersaal stießen noch Frau Dr. Anja Weisgerber, MdEP und Herr Manfred Ländner MdL dazu.

Bei dieser Gelegenheit diskutierten die Anwesenden unter Leitung von Herrn Paul Lehrieder mit Herrn Dr. Ramsauer die Orientierung der CSU-Bundespolitik an den kommunalen Bedürfnissen. Herr Dr. Ramsauer schöpft aus einem reichen kommunalen Erfahrungsschatz, da er seinerzeit mit 24 Jahren in den Traunreuter Stadtrat gewählt wurde. Vom politisch andersdenkenden Bürgermeister wurde er mit der Betreuung des Jugendzentrums "belohnt" und hat das nach zwei Jahren zu einem Erfolg gemacht. So interessierte er sich auch für die offenen Fragen beim Rimparer Jugendzentrum.

Auch für die Bedenken der Rimparer gegen den geplanten Neubau der B26n hatte er ein offenes Ohr. Hier bat Paul Lehrieder, auch die Würzburger Interessen zu dem Abkürzungsverkehr zu berücksichtigen. In der Diskussion kamen einige interessante Vorschläge zur Sprache. Frau Anita Feuerbach, Bürgermeisterin von Zell, schlug vor die A3 und A7 am Biebelrieder Kreuz mautfrei zu stellen, um für die Trucker einen Anreiz zur Nutzung der Autobahn anstelle der Abkürzung über den Mittleren Ring in Würzburg. Bürgermeister Losert erklärte den Wunsch der Rimparer, die A3 und A7 sechs-streifig auszubauen um Zusatzverkehr aufzunehmen.

Mit einem Weiterbau der bestehenden B26 als Ortsumgehung in Arnstein und weiteren Ortschaften fließt der Verkehr in MSP wieder und die Autobahnanbindung wird auch brauchbar verbessert.

Wenn dann auch noch die Verkehrsprognose auf ein realistisches Maß gerechnet wird, dann sollte klar werden, dass die B26n in der geplanten Form im dann vorliegenden Kosten-Nutzen-Verhältnis nicht akzeptiert werden kann.

Alle Beteiligten nahmen aus der Diskussion mit, dass die Entscheidung für den  Neubau der B26n durch Paul Lehrieder objektiv begleitet wird.

Die interessante Veranstaltung endete nach Diskussion einiger Details aus der Landkreis-ARGE und deren weiteren Zukunft aus der Sicht der Bundestagsfraktion der CSU.

Zur Person: Peter Ramsauer ist seit 2005 Chef der CSU-Landesgruppe und stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Ramsauer wohnt im oberbayerischen Traunstein, ist verheiratet und hat vier Töchter. Seine Frau Susanne ist die Cousine von Hollywood-Star Sandra Bullock. Dr. Ramsauer ist Der Spitzenkandidat der CSU für die Bundestagswahl am 27. September und ist wie sein Vorgänger Glos gelernter Müllermeister. Bei den Verhandlungen zur Rettung von Opel ist Ramsauer neben Wirtschaftsminister Karl Theodor zu Guttenberg wichtigster Weichensteller für die CSU.