Rimpar - Maidbronn - Gramschatz

Die CSU Fraktion im Marktgemeinderat informiert:

 

Bebauungsplan GlockenstrangWir sind dafür, wenn wir dafür sind!!

Was ist das für ein Status??

Nun ja, am Montag, 28.4.14 wurde in der letzten Gemeinderatssitzung der Wahlperiode über das Baugebiet Glockenstrang beraten. Dieses Baugebiet befindet sich am Ortsausgang von Rimpar in Richtung Gramschatz auf der linken Seite.
In diesem Bereich möchte die Firmengruppe Göbel sich erweitern und ein Verwaltungsgebäude sowie am Hang auf drei Terassenebenen Lager errichten.

 


Die Erschließungsarbeiten werden auf Initiative der Firmengruppe Göbel durchgeführt, die auch die Kosten für die Erschließung übernehmen wird.

Hierzu sind folgende Punkte beraten worden:
1) Änderung des Flächennutzungsplanes.
2) Änderung des Bebauungsplanes
3) Abstimmung über den Entwurf des Erschließungsvertrags mit der Firmengruppe Göbel.

Nun haben sich große Teile der IGU und der roten Fraktion gegen die Änderungen des Flächennutzungsplanes und des Bebauungsplanes ausgesprochen.

Jetzt kommt der Hammer:
Die Räte, die in der ersten Abstimmung gegen die Erschließung waren, stimmten plötzlich für den Erschließungsvertrag. Mit vielen Worten hat Harald Schmid versucht zu erklären, warum er plötzlich dafür ist, wenn er gerade dagegen war.

Das ist genauso, wie wenn man sich nach jahrelanger Diskussion auf die Farbe eines Autos einigt, aber den Kauf des Autos ablehnt.

Ein IGU-Vertreter (Hr. Pototzky) stimmte sogar gegen die Auslegung des Bebauungsplans sowie des Flächennutzungsplans.

In dem zurückliegenden Wahlkampf wurde immer wieder betont, dass sich in Rimpar endlich etwas tun müsste.
Man sieht nun deutlich, dass die CSU sowohl Arbeitsplätze als auch Gewerbesteuereinnahmen in Rimpar ansiedeln möchte - im Gegensatz zu den anderen Fraktionen.

Auch der Verkehr wurde ausführlich erläutert.
Am Knotenpunkt bei der Einmündung zum Bereich der Firmengruppe Göbel gehen die Fachplaner von einer "Note A" aus. Note "B" oder "C" wären auch immer noch gut. Es wird von keiner wesentlichen Verkehrssteigerung ausgegangen.

Es bleibt zu erwähnen, dass Oliver Voll (IGU) ein anerkanntes Lärmschutzgutachten als nicht ausreichend ansieht. Vielleicht entwickelt die IGU bald eigene Maßstäbe, wie man ein Bebauungsgebiet beurteilt?
Desweiteren möchte die IGU zwar Gewerbegebiete, aber nicht am Glockenstrang. Begründung: Der Flächenverbrauch sei nicht vertretbar. Als ob man an einer anderen Stelle nicht genauso viel Fläche verbrauchen würde.

Auch in Zukunft möchte die CSU Rimpar weiterentwickeln. Dazu gehört auch, dass das ein oder andere Gebiet ein neues Gesicht erhält.

Stehen bleiben heißt Rückschritt. Wir möchten Rimpar voranbringen.
Wenn wir dafür sind, sind wir dafür!