Rimpar - Maidbronn - Gramschatz

Rimpars neue Ortsmitte

Das Gasthaus zum Stern war ehemals das Rathaus der Gemeinde Rimpar. Der „Marktplatz“ am Ende der Marktstraße ist die wichtigste Straßenkreuzung in Rimpar.

 

In der Ortsgeschichte Rimpars wurde 1614 in der damaligen Ortsmitte das Rathaus errichtet, dazu auf dem Marktplatz ein Brunnen aufgestellt, ein Hofgarten mit Springbrunnen angelegt und ein Gartenhaus, genannt Lustschloss, erbaut. In den fast 300 Jahren seitdem ist besonders seit den 1990er Jahren der moderne Individualverkehr über Rimpar hereingebrochen. Eine Nutzung des Marktplatzes, gleich zu welchen Anlässen ist damit nahezu unmöglich. Neidisch schauen wir auf umliegende Gemeinden gleicher Größe, beispielsweise nach Werneck, die einen Marktplatz haben, der wirklich als Platz genutzt werden kann.

 

 

Aktuell plant und wünscht sich der Marktgemeinderat einen Kreisverkehr am „Marktplatz“ am Ende der Marktstraße einzurichten, um die Verkehrsströme aus der Günterslebener Straße / Marktplatz, der Niederhofer Straße / Marktstraße und der Austraße / Bischof-Schmitt-Straße aufzunehmen.

 

 

Der Hofgarten wird wieder zum Treffpunkt Rimpars

 

Es gibt auch in Rimpar das Bedürfnis der nahezu 8000 Bürger, sich an einer sozialen Mitte, einem Marktplatz zu treffen. Genauso wie in Höchberg gerade gestaltet wurde und wird. Auch wie in Veitshöchheim, die allerdings zugegebenermaßen schon noch etwas mehr aus ihrem Hofgarten machen können. Dafür ist unser Grumbach-Schloß schöner. Und das Schloßfest sowieso.

 

Der Marktgemeinderat macht sich im Zuge der Altortsanierung schon seit dem Jahr 2000 Gedanken zur Gestaltung dieser Ortsmitte. Eine großzügige Platzgestaltung ist seitdem die Beschlusslage, die auch mit wechselnden Mehrheiten im Marktgemeinderat getragen wird. IGU und CSU stehen seit Anfang für dieses großzügige und zukunftsträchtige Konzept.

 

Wie geht es jetzt weiter mit dem geplanten „Hofgartenplatz“?

 

Der Gemeinderat plant nun, nach einer ersten Information im Zuge der Bürgerversammlung, gemeinsam mit den Bürgern, den anliegenden und interessierten Gewerbetreibenden und den Vereinen „Werkstattgespräche“. Dort wird das Verfahren erklärt, der Stand der Planung und die Möglichkeiten. Dann werden die Anforderungen der Beteiligten eingebracht. Selbstverständlich werden dann auch die Interessen der Bewohner der Hofstraße 1 gewürdigt.

 

Der CSU-Ortsverein schickt sein Modell auf eine Wanderausstellung. Meinungsäußerungen zum Modell und Ideen zur Nutzung und zur Platzgestaltung sind dort ausdrücklich erwünscht. Folgende Ideen zum „Hofgartenplatz“ sind bisher rund um den Jahreskreis entstanden: Genutzt werden könnte der „Hofgarten“ im Jahreskreis mit Adventsfeiern zur Weihnachtszeit, gerne auch mit einer mobilen Eisbahn. Christbaumverkauf. Für den Fasching. Ein Maimarkt. Im Zuge des Schlossfestes. Veranstaltungen zum Kulturweg, gerne auch mit Weintourismus. Im Sommer mit Straßencafe und Eisverkauf. Ein Kiosk und ein öffentliches WC. Zugang zur Pleichach.

 

Halten wir es doch mit Julius Echter, der über die Tür des Gartenhauses am Hofgarten schreiben ließ: „Wer Du auch seist, bleibe stehen, lies und gehorche! Dir sei das Recht, den Garten und seinen Herrn zu genießen, jenen zum Anschauen, diesen zum Gespräch. Wer ist der Herr? Julius, der Bischof und Herzog, auf dessen Kosten alles, was du hier siehst, geschaffen wurde.“