Rimpar - Maidbronn - Gramschatz

StMI HerrmannIn der "Schwarzen Lupe" vom Juli 2008 hatten wir es bereits angekündigt, jetzt ist es soweit:

Innenminister Joachim Herrmann, MdL kommt nach Rimpar, um sich vor Ort ein Bild von der geplanten Umgehungsstraße zu machen.

Termin:
Samstag, 23. August 2008 - 17.30 Uhr
Ort: 
Kleingartenanlage an der St. 2294 zwischen Rimpar und Versbach 

Wir freuen uns auf viele Unterstützer unseres Anliegens.

 

Infos auch in der Main-Post vom 22.08.2008.

 

Neuigkeiten von der Umgehungsstraße

Wieder einmal ist nichts passiert, soweit es die Minderung der unerträglichen Verkehrsbelastung durch den Durchgangsverkehr in Maidbronn an der Adam-Bausenwein-Straße und der Estenfelder Straße betrifft. Genauso in Rimpar in der Maidbronner Straße, Niederhoferstraße und Austraße. Viele Tausend Anwohner in diesen und den umliegenden Straßen leiden nach wie vor unter dem Dreck, dem Lärm und den Abgasen der mehr als 10.000 Autos am Tag.

Doch der Reihe nach:

Es sah zwischendurch doch so gut aus. Im September 2007 waren sich doch alle einig: der Bauausschuss des Kreistags und der Marktgemeinderat im Rimpar, die verantwortlichen Politiker in Kreis und Gemeinde und die, die es damals werden wollten. Und auch das Hamsterproblem schien lösbar, nach allen anderen bisher schon gelösten Problemen mit Flora und Fauna, mit betroffenen Anliegern und wertvollen Biotopen, mit einer maximal zulässigen Steigung der Straße und einem von fast allen Bevölkerungsteilen mit getragenen Trassenverlauf.

Und lange vorher waren ja alle Behörden schon einmal eingebunden in einen Vorab-„Scoping“-Termin.

Am 20. September 2007 hatte der Marktgemeinderat einstimmig beschlossen, das Planfeststellungsverfahren für die Ortsumgehung Rimpar-Maidbronn zu beantragen.
Entsprechende Mittel für die Planung der Straße wurden im Haushalt 2008 durch die Gemeinde bereit gestellt. Am 28. Mai 2008 fand dazu das lange ersehnte Arbeitsgespräch beim Staatlichen Bauamt Würzburg statt.

Trasse des Staatlichen Bauamtes Würzburg

Dort wurde uns die Sichtweise des Staatlichen Bauamtes Würzburg unmissverständlich dargelegt: Gefördert wird nur, was dem Staatlichen Bauamt Würzburg sinnvoll erscheint, unabhängig von den bisher geleisteten Vorarbeiten. Dem Staatlichen Bauamt Würzburg gefällt eine „Ortsumgehung“ ab Bienenhof auf der Staatsstraße 2294 bis zum Gelände der Kugellagerfabrik Reinfurt, und von dort über den 1. Teicht (Wirtschaftsweg von der Bushaltestelle Reinfurt Richtung Aussiedlerhöfe - ein gern genutzte, aber unzulässige Abkürzung) zur Kreisstraße nach Güntersleben.

Nicht mit uns

Niemand – auch im neuen Marktgemeinderat – trägt diese vom Staatlichen Bauamt Würzburg geforderte Trasse mit. In der Sitzung am 5. Juni 2008 wurde mit unveränderter Einmütigkeit der Beschluss aus dem Jahr 2007 wiederholt, und unserem 1. Bürgermeister Burkard Losert wurden keine Fußangeln für die nächsten Behördengespräche angehängt. Trotz des vom Staatlichen Bauamt Würzburg angedrohten Wegfalls der Förderung darf er die vom Marktgemeinderat favorisierte Trasse für eine ECHTE Ortsumgehung auf dem Verwaltungswege mit allen Mitteln weiter verfolgen.

Weiter mit allen Mitteln

Übergabe der Unterlagen an StMI HerrmannAm 26. Juni 2008 erfolgte die Übergabe einer entsprechenden Resolution durch unsere drei Bürgermeister an den bayerischen Innenminister, Herrn Joachim Herrmann, im Rahmen der Bezirksversammlung der Kommunalpolitischen Vereinigung der CSU. Hochrangig unterstützt wurden sie dabei von unserer Listenführerin und Spitzenkandidatin der CSU Unterfranken für den Landtag, Frau Landtagsvizepräsidentin Barbara Stamm. Ebenfalls immer wieder unterstützend mit Wort und Tat, unser Direktkandidat für den Landtags-Stimmkreis Würzburg-Land, Herr Manfred Länder.

Zwischenzeitlich hat der Kreistag in seiner Sitzung am 21.07.2008 grünes Licht für die Eröffnung des Planfeststellungsverfahrens bei der Regierung gegeben mit der Maßgabe, dass die Kosten durch den Markt Rimpar getragen werden.

Im August wird ein Ortstermin mit Minister Hermann in Rimpar stattfinden. Wir werden Sie hierzu über die örtliche Presse informieren und hoffen auf Ihre zahlreiche Teilnahme.

Noch ein Wort zu IKEA

IKEA wird, sicher zur Freude vieler, vielleicht schon ab Mai 2009 seine Pforten für geschätzte 2,5 Mio. Besucher pro Jahr öffnen. Wir rechnen mit einem möglichen Verkehrschaos auf den Zubringerstraßen, auch in unseren Dörfern in Rimpar und Maidbronn, und wir haben das an zuständiger Stelle auch oft genug gesagt. Dies hat aber nichts genützt. Vielleicht fehlt es an zuständiger Stelle an Vorstellungskraft, was passiert, wenn man eine Kreisstraße - die für 1.500 Autos am Tag gebaut wurde und bereits mit mehr als 10.000 Autos hoffnungslos überlastet ist – noch weiter belastet?

Sicher nicht den bewährten Kräften der CSU.

BW